Am Anundshög nahe Västerås gibt es insgesamt fünf Schiffssetzungen, von denen die größte 54 m lang ist. Vor diesen findet sich, quasi als Wegmarkierung, eine lange Steinreihe. Ganz in der Nähe dieser Setzungen steht ein Runenstein, welcher in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts errichtet wurde und die Inschrift trägt: "Folkvid errichtete all diese Steine zu Ehren seines Sohnes Heden, Anunds Bruder. Vred meißelte die Runen."

Der Anundhög selbst ist ca. 14 m hoch und hat einen Durchmesser von 60 m. Damit ist er der größte Grabhügel Schwedens. Die Hügel in der Umbebung wurden wahrscheinlich über Feuergräbern errichtet, in denen man die Toten zusammen mit den Grabbeigaben beisetzte.

Ganz in der Nähe des Anundshög befindet sich noch ein weiteres, kleineres Gräberfeld mit einem Hügel, neun runden Steinsetzungen und einer Schiffssetzung, welche etwa zwischen 500 und 1000 n. Chr. angelegt wurde. Es wird vermutet, daß sowohl Frauen als auch Männer unter diesen Steinsetzungen und Hügeln zur letzten Ruhe gebettet wurden.

Von hier ging es zur Silbergrube in Sala